Forschung

Das Präparat wird zurzeit in einigen Wissenschaftszentren in Polen genau untersucht.

Polnisches Institut für Arzneimittel in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Bioanalyse und Analyse von Arzneimitteln, Lehrstuhl für Biochemie und Klinische Chemie der Medizinischen Universität Warschau, Fakultät für Biologie der Universität Warschau, Collegium Medicum der Jagiellonen-Universität, Zentrum für Medizinische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie Staatliches Institut für Tiermedizin Puławy, am Institut für Biologische Industrie, Niederlassung Pszczyna und an der Universität Ermland und Masuren in Olsztyn. Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf dem Wirkungsmechanismus und einer potenziellen Anwendung der original polnischen Erfindung SELOL bei der Behandlung.
Es schließen sich neue Forschungszentren aus aller Welt an. In diesem Jahr begann die internationale Forschung des Präparats, die durch die Europäische Union finanziert ist und solche Forschungszentren wie Universitäten in Brasilien, China, Deutschland, Norwegen, Finnland, Spanien, Portugal sowie in Polen umfasst.
Seit mehreren Jahren arbeiten unsere Wissenschaftler mit zwei Universitäten in Brasilien zusammen (Sao Paulo und Brasilia). Wir werden die Forschung an „intelligenten“ magnetischen Nanopartikeln mit SELOL fortsetzen und erweitern. Vorstudien zeigten, dass sich die Zytotoxizität von SELOL in Form von Nanopartikeln im Vergleich zu vielen neoplastischen Zelllinien vervierfachte. Maghemite magnetische Nanopartikel mit SELOL erkennen Krebszellen, dringen in sie ein und setzen SELOL frei.
Nachdem Sie in die Tumorzellen eindringen und einem Wechselmagnetfeld unterzogen werden, können sie zum Anstieg deren Temperatur bis 43°C (Hyperthermie-Effekt) führen, wodurch die Tumorzellen effektiv liquidiert werden. Die aufgenommene erste Forschung hinsichtlich der Wirkung von SELOL auf Prostatatumoren, die den Labortieren implantiert wurden, weisen auf die Verkleinerung von Tumoren um 17% innerhalb von 14 Tagen nach der Gabe von SELOL auf.
Die tödliche Dosis für orale Seleninotriglyceride bei Ratten beträgt 100 mg/kg Körpergewicht und bei Mäusen 168 mg/kg Körpergewicht. Seleninotriglyceride, die Ratten subkutan verabreicht wurden, zeigten auch bei einer Dosis von 500 mg/kg Körpergewicht keine Toxizität.
Vierzehn Tage Supplementierung mit Seleninotriglyceriden an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Ermland und Masuren in Olsztyn, an einer Gruppe von 6 Kühen in der dritten Laktation (90-105 Tage Laktation) zeigte eine Erhöhung der Konzentration von Selen im Blutserum.
Die Konzentration von Selen im Blut am Tag „0“ (vor der Verabreichung von Seleninotriglyceriden) betrug 67,17 µg/l, am zweiten Tag: 131,17 µg/l, nach 6 Tagen 228,30 µg/l. Eine 14-tägige Studie zeigte eine persistierende Serumselenkonzentration von 258,57 µg/l, nach 28 Tagen - 136,83 µg/l.
Studien haben gezeigt, dass der Verdauungstrakt von Wiederkäuern eine hohe Assimilierbarkeit von SELOL und die beste Affinität zu Geweben aufweist. Basierend auf Rattentoxizitätsstudien (klinische, klinisch-chemische, pathomorphologische, histopathologische Untersuchungen) mit wiederholter 90-Tage-Verabreichung des Testmaterials (SELOL) in unterschiedlichen Dosierungen: 2, 8 und 32 mg Se(IV)/kg/ml wurde der No Observed Adverse Effect Level (NOAEL) mit 2 mg/kg/ml angenommen. Bei der Krebstherapie mit Seleninotriglyceriden haben wir nie auch nur den geringsten Organschaden gefunden.